Lehn dich zurück

Eine Woche voller Begegnungen und schöner Momente neigt sich dem Ende und die Ferien in Brandenburg beginnen.

Sich regen bringt Segen“, unter diesem Thema feierten wir letzten Sonntag unseren Gottesdienst zum Hoffest und dachten über Schätze in unserem Leben nach, hörten das Gleichnis vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle. In der Bibel, in Matthäus, Kapitel 13, sind diese Gleichnisse nachzulesen. Wir hörten Berichte von Menschen, die sich aus dem Glauben an Gott auf den Weg gemacht haben, und jetzt in Brandenburg – und unserer Gemeinde – neu Heimat finden. Wir feierten den Gottesdienst und das Hoffest letzte Woche mit vielen Freunden, Besuchern, Menschen jeden Alters, aus Brandenburg und darüber hinaus.

Brandenburg an der Havel – Mein Lieblingsplatz“ steht auf dem Liegestuhl auf dem Foto, das ich am Mittwoch beim Sommerempfang des Oberbürgermeisters gemacht habe. Vertreterinnen und Vertreter verschiedenster Einrichtungen, Unternehmen, Kirchen, Vereinen und Institutionen der Stadt trafen sich, um sich zu begegnen, ins Gespräch zu kommen, und einander wahrzunehmen. Mein Mann und ich waren dabei, und als wir eine Zeitlang in einem der wenigen Liegestühle saßen, dachte ich wieder an das Lied von Manfred Siebald, das mir seit einer Begegnung am Morgen im Sinn war. Im Refrain des Liedes heißt es:

Lehn dich zurück und streck die Seele aus.
Aus deinem Planen, aus deinem Tun,
aus deiner Sorge ruft dich Gott heraus.
Er will, dass seine Menschen ruhn.“

Mein Urlaub beginnt am 20. Juli 2026. Bis dahin stehen noch zwei Gottesdienste, eine Trauerfeier, Sitzungen und Bibelteilen, Wohlklang und Begegnungen auf dem Plan. Heute schreibe ich den letzten Freitagsgedanken vor der Sommerpause, bis am 14. August 2026 die nächsten veröffentlicht werden. Mit dem Start der Zirkuswoche am 10.08.2026 bin ich wieder in Brandenburg und erreichbar.

Pausen gehören zum Rhythmus“, so Stefan Zweig. Die Bibel berichtet davon, dass Gott den siebten Tag segnete und selbst von all seiner Arbeit ruhte. Gott macht es vor: ausruhen von seiner Arbeit, im Rhythmus der Woche. Urlaubszeiten lassen uns die Pausen im Rhythmus des Jahres feiern. Die Schöpfung genießen, Begegnungen suchen, Ruhe pflegen, Kräfte tanken, Neues entdecken – dazu wünsche ich uns allen Gottes Segen, wache Sinne, und Bewahrung auf allen Wegen, ob in Brandenburg oder wo auch immer.

Pastorin Claudia Sokolis-Bochmann