Zurück aus der Urlaubswoche freute ich mich am Montag über das „Herzlich Willkoomen“ auf unserem Gemeindehof.

Offensichtlicht hatten hier Kinder gespielt, gemalt, ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Wie schön! Wie schön, solche Spuren am Wochenbeginn zu finden. Im Laufe der Woche verblassten die Spuren. Leute waren darüber gelaufen und Kreide hält nicht ewig. Auch das die Spuren verwischen im Laufe der Woche ist schön, denn es zeugt von dem Leben, dass unter der Woche in unserer Gemeinde und auf dem Gelände stattfindet. Ich selbst war zum Wohlklang, zum Gebetskreis, zur Sitzung der Gemeindeleitung vor Ort am Montag. Im Laufe der Woche traf ich Chorleute der Chöre, die bei uns proben. Der Zirkus-Hoppla war mit kleinen und großen Akteuren vor Ort. Zum Bibelgespräch kamen Menschen in dieser Woche zusammen und Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses beleben das Gelände.

Die Pfingstrosen im Gottesdienstraum strahlten prall und leuchtend und erfreuten mich. Ein zweites Willkommen, das daran erinnerte, dass am Sonntag Gottesdienst gefeiert wurde. – Wir stellten die Blumen vom Abendmahlstisch in die Mitte unseres Kreises, als wir im Wohlklang miteinander sangen und während des Gemeindegebetes für Menschen beteten, die uns in den Sinn kamen, an die wir erinnert wurden, und um deren Anliegen wir wussten.
Beide „Bilder“ werden nächste Woche wohl verschwunden sein, die Kreide verblasst, die Blumen verblüht, doch die kleinen Zeichen im Alltag sind schön, um an Menschen erinnert zu werden, voneinander zu wissen, aneinander zu denken.
DANKE, für die Blumen und das einladende Straßenbild auf unserem Hof.
Claudia Sokolis-Bochmann
