- Mit-Gefühlvon Claudia Sokolis-BochmannUnsere Pastorin hat Urlaub, darum heute von mir ein „Freitagsgedanke“. Im vorletzten Gottesdienst dankte jemand im Gebet dafür, dass nun endlich nach zwei Monaten Winter, die Temperaturen gestiegen sind und der Frühling sich ankündigt. Dieses Dankgebet sprach mir so aus dem Herzen. Nicht nur weil ich selbst unter Winterkälte leide. Nein, auch weil ich mir in diesen oft so bitterkalten Nächten Sorgen um einen besonderen Nachbarn machte. Wie er mir häufig beteuerte, völlig zu Unrecht. Dieser Mensch, lebt schon seit ca. drei Jahren hier in meiner unmittelbaren Nachbarschaft auf einer Parkbank. Er ist sehr erfahren, lebt schon viele Jahre unter (…) [Weiterlesen] „Mit-Gefühl“
- Übergänge und Pausen-Zeitenvon Claudia Sokolis-BochmannErst hatte ich es verpasst, die Pause der Freitagsgedanken anzukündigen, dann kam es anders als gedacht. Erst waren da ein paar Rest-Urlaubstage und der PC blieb aus, die Woche drauf war ich krank. Zwischendurch habe ich mich schon gefragt, ob jemand die Freitagsgedanken vermisst hat, oder wen ich hätte fragen können sie zu schreiben. Dank meines Mannes, unserem „Herrn Pastorin“, waren Dienste abgedeckt und Präsenzveranstaltungen konnten stattfinden – wenn auch anders als geplant. Mein Mann sprang spontan für das Bibelgespräch am Mittwoch ein und übernahm die Predigt im Gottesdienst. Der angekündigte „andere“ Gottesdienst, wurde dann wirklich anders. Die Predigt meines (…) [Weiterlesen] „Übergänge und Pausen-Zeiten“
- Mit-betenvon Claudia Sokolis-Bochmann„Darum möchten wir euch einladen, den Iran in eure Gebete aufzunehmen: die Getöteten und ihre Familien, die Verletzten und Traumatisierten, die Menschen vollerAngst und Sorge – im Land selbst und auch uns, die wir fern der Heimat leben undwarten. Betet auch für die iranischen Christen weltweit, dass ihr Licht hell leuchtenmöge und sie die Hoffnung, die sie in sich tragen nicht verlieren, sondern weitergeben können.“ Diese Zeilen entnahm ich dem Aufruf unseres Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden auf der Internetseite www.befg.de/gebet-fuer-den-iran, nachdem ich die Einladung zum Gebet schon in der Zeitschrift „Die Gemeinde“ gelesen hatte. Bereits in der Gemeindeleitung hatten wir zuvor (…) [Weiterlesen] „Mit-beten“
- Mit-arbeitenvon Claudia Sokolis-BochmannSonntag feierten wir mit Menschen aus unterschiedlichsten Gemeinden in Brandenburg Gottesdienst in der EFG Domlinden. Unsere Türen blieben geschlossen. Dennoch war ich am Sonntag im Anschluss da, um einem interessierten Mann die Kirche zu zeigen. Auf dem Weg zur Gemeinde freute ich mich an den Schildern, die sichtbar hingen. Nein, nicht, weil bei uns geschlossen war, sondern weil Menschen da sind, die das Gemeindeleben gestalten. Manchmal sind es die scheinbaren Kleinigkeiten, die so wichtig sind. Keine Ahnung, ob Sonntag jemand vor unserer Tür stand – aber wenn doch, wäre die Person informiert gewesen. Sogar der Hinweis wo wir zu finden (…) [Weiterlesen] „Mit-arbeiten“
- Ankerplatzvon Claudia Sokolis-BochmannStatt auf große Reise zu gehen, blieben wir als Gemeindeleitung letztes Wochenende vor Ort. Sturm und Schnee ließen uns kurzfristig umplanen. „Elli“ brachte uns vom Kurs ab nach Stettin zu fahren – und wir gingen in der Jahnstraße vor Anker. Wie schön, dass wir da Platz und Ruhe fanden, manche Gedanken austauschen und reifen lassen konnten. Mancher Gedanke ist noch lange nicht zu Ende gedacht, und wir werden Gelegenheiten nutzen mit Gemeinde darüber ins Gespräch zu kommen. Neben Jahresplanung und Jahresthema stand der Austausch auf dem Plan. Wir hörten ein Impulsreferat über Leinwand, trugen Gedanken und Sichtweisen zusammen, und tauschten (…) [Weiterlesen] „Ankerplatz“
- „Siehe, ich mache alles neu!“von Claudia Sokolis-BochmannMit diesem Bibelwort sind wir, wie viele andere Christen auch, in das neue Jahr 2026 gestartet. Das Bibelwort ist aus der Offenbarung, Kapitel 21, Vers 5. Viele Künstlerinnen und Künstler haben dieses Wort in Szene gesetzt. Eine Darstellung hängt nun in der Hofkirche am Büchertisch. Da wurde die Jahreslosung im Wechselrahmen aus dem letzten Jahr gegen ein neues Bild ausgetauscht. Eine andere Darstellung verteilten wir am letzten Sonntag als Karte im Gottesdienst. Darauf ist eine Kintsugi-Schale zu sehen. Bei mir hängt diese Karte jetzt neben dem Schreibtisch und wird mich durch das Jahr begleiten. Diese japanische „Reparaturkunst“ begleitet mich schon (…) [Weiterlesen] „„Siehe, ich mache alles neu!““
- Wohnzimmeratmosphärevon Claudia Sokolis-BochmannGott wohnt bei uns, so begründete ich den roten Sessel in der Gemeinde. Die Kanzel ist zur Seite gestellt und ich werde die nächsten Gottesdienste – vom 4. Advent bis zum 4. Januar aus dem roten Sessel heraus predigen. Das hat schon Rückfragen und Gespräche provoziert. Die eine fragte mich, ob ich mich jetzt als Weihnachtsmann mit Mütze vorne hinsetzen würde. Die andere war an den Ort „Himmelpfort“ erinnert. Andere fragten mich, ob das jetzt für immer sei, mit wieder anderen sprach ich darüber, wie das wirkt, wenn ich da vorne säße. Und ich selbst habe darüber nachgedacht, auf was (…) [Weiterlesen] „Wohnzimmeratmosphäre“
- „Freue dich Welt, dein König kommt!“von Claudia Sokolis-BochmannEine Melodie, die schon beim Lesen der Worte im Ohr klingen kann. Die zweite Adventswoche neigt sich dem Ende und wir dachten am Sonntag im Gottesdienst darüber nach, was es heißt Ausschau zu halten, nach vorne zu sehen, den zu erwarten, der kommt. Eben: nicht zu erwarten was kommt, sondern wer kommt. Jesus kommt wieder – eine Botschaft, die in diesen Tagen mitklingen kann. Wir denken an seine Geburt, damals in Bethlehem. Und wir erwarten, dass der Friedenskönig wiederkommt. Wir erwarten den, bei dessen Geburt die Engel anstimmten: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden den Menschen (…) [Weiterlesen] „„Freue dich Welt, dein König kommt!““
- „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“von Claudia Sokolis-Bochmann„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, so erklang es am 1. Advent im Gottesdienst und auch am Mittwoch im Seniorenheim, wo Mitglieder aus der Gemeinde wohnen. Eine kleine Gruppe machte sich auf den Weg, um dort zusammen zu kommen, und die vertrauten Lieder der Advents- und Weihnachtszeit anzustimmen. Ich selbst gehe immer wieder sehr beschenkt von so einem Adventssingen nach Hause. Es freut mein Herz, wenn wir gemeinsam in diese Lieder einstimmen, und zu erleben, wie die älteren Menschen auswendig mitsingen, einfach weil ihnen die Texte so vertraut sind. Auch wenn vieles nicht mehr möglich ist, die Texte (…) [Weiterlesen] „„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit““
- „Verweilen, nicht eilen!“von Claudia Sokolis-Bochmann„Verweilen, nicht eilen!“ – mit dieser Aussage ging ich durch die Woche. Gleichzeitig kam mir der Gedanke so weit weg von der Realität vor, und ich musste mir die Worte immer neu ins Gedächtnis rufen. Da waren Tagesordnungen, die mehr Punkte hatten, als wir besprechen konnten. Da planten wir in Arbeitskreise Termine fürs nächste Jahr, und es war klar, dass mancher Besuch wohl in diesem Jahr nicht mehr stattfinden wird. Verweilen – dazu sind wir heute Nachmittag zur KaffeeZeit in die Gemeinde eingeladen. Mitarbeiterinnen haben gebacken, Tannengrün und Dekoration besorgt. Auch Mandarinen werden Farbe in den Raum bringen und für (…) [Weiterlesen] „„Verweilen, nicht eilen!““
