- Mit-arbeitenvon Claudia Sokolis-BochmannSonntag feierten wir mit Menschen aus unterschiedlichsten Gemeinden in Brandenburg Gottesdienst in der EFG Domlinden. Unsere Türen blieben geschlossen. Dennoch war ich am Sonntag im Anschluss da, um einem interessierten Mann die Kirche zu zeigen. Auf dem Weg zur Gemeinde freute ich mich an den Schildern, die sichtbar hingen. Nein, nicht, weil bei uns geschlossen war, sondern weil Menschen da sind, die das Gemeindeleben gestalten. Manchmal sind es die scheinbaren Kleinigkeiten, die so wichtig sind. Keine Ahnung, ob Sonntag jemand vor unserer Tür stand – aber wenn doch, wäre die Person informiert gewesen. Sogar der Hinweis wo wir zu finden (…) [Weiterlesen] „Mit-arbeiten“
- Ankerplatzvon Claudia Sokolis-BochmannStatt auf große Reise zu gehen, blieben wir als Gemeindeleitung letztes Wochenende vor Ort. Sturm und Schnee ließen uns kurzfristig umplanen. „Elli“ brachte uns vom Kurs ab nach Stettin zu fahren – und wir gingen in der Jahnstraße vor Anker. Wie schön, dass wir da Platz und Ruhe fanden, manche Gedanken austauschen und reifen lassen konnten. Mancher Gedanke ist noch lange nicht zu Ende gedacht, und wir werden Gelegenheiten nutzen mit Gemeinde darüber ins Gespräch zu kommen. Neben Jahresplanung und Jahresthema stand der Austausch auf dem Plan. Wir hörten ein Impulsreferat über Leinwand, trugen Gedanken und Sichtweisen zusammen, und tauschten (…) [Weiterlesen] „Ankerplatz“
- „Siehe, ich mache alles neu!“von Claudia Sokolis-BochmannMit diesem Bibelwort sind wir, wie viele andere Christen auch, in das neue Jahr 2026 gestartet. Das Bibelwort ist aus der Offenbarung, Kapitel 21, Vers 5. Viele Künstlerinnen und Künstler haben dieses Wort in Szene gesetzt. Eine Darstellung hängt nun in der Hofkirche am Büchertisch. Da wurde die Jahreslosung im Wechselrahmen aus dem letzten Jahr gegen ein neues Bild ausgetauscht. Eine andere Darstellung verteilten wir am letzten Sonntag als Karte im Gottesdienst. Darauf ist eine Kintsugi-Schale zu sehen. Bei mir hängt diese Karte jetzt neben dem Schreibtisch und wird mich durch das Jahr begleiten. Diese japanische „Reparaturkunst“ begleitet mich schon (…) [Weiterlesen] „„Siehe, ich mache alles neu!““
- Wohnzimmeratmosphärevon Claudia Sokolis-BochmannGott wohnt bei uns, so begründete ich den roten Sessel in der Gemeinde. Die Kanzel ist zur Seite gestellt und ich werde die nächsten Gottesdienste – vom 4. Advent bis zum 4. Januar aus dem roten Sessel heraus predigen. Das hat schon Rückfragen und Gespräche provoziert. Die eine fragte mich, ob ich mich jetzt als Weihnachtsmann mit Mütze vorne hinsetzen würde. Die andere war an den Ort „Himmelpfort“ erinnert. Andere fragten mich, ob das jetzt für immer sei, mit wieder anderen sprach ich darüber, wie das wirkt, wenn ich da vorne säße. Und ich selbst habe darüber nachgedacht, auf was (…) [Weiterlesen] „Wohnzimmeratmosphäre“
- „Freue dich Welt, dein König kommt!“von Claudia Sokolis-BochmannEine Melodie, die schon beim Lesen der Worte im Ohr klingen kann. Die zweite Adventswoche neigt sich dem Ende und wir dachten am Sonntag im Gottesdienst darüber nach, was es heißt Ausschau zu halten, nach vorne zu sehen, den zu erwarten, der kommt. Eben: nicht zu erwarten was kommt, sondern wer kommt. Jesus kommt wieder – eine Botschaft, die in diesen Tagen mitklingen kann. Wir denken an seine Geburt, damals in Bethlehem. Und wir erwarten, dass der Friedenskönig wiederkommt. Wir erwarten den, bei dessen Geburt die Engel anstimmten: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden den Menschen (…) [Weiterlesen] „„Freue dich Welt, dein König kommt!““
- „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“von Claudia Sokolis-Bochmann„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, so erklang es am 1. Advent im Gottesdienst und auch am Mittwoch im Seniorenheim, wo Mitglieder aus der Gemeinde wohnen. Eine kleine Gruppe machte sich auf den Weg, um dort zusammen zu kommen, und die vertrauten Lieder der Advents- und Weihnachtszeit anzustimmen. Ich selbst gehe immer wieder sehr beschenkt von so einem Adventssingen nach Hause. Es freut mein Herz, wenn wir gemeinsam in diese Lieder einstimmen, und zu erleben, wie die älteren Menschen auswendig mitsingen, einfach weil ihnen die Texte so vertraut sind. Auch wenn vieles nicht mehr möglich ist, die Texte (…) [Weiterlesen] „„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit““
- „Verweilen, nicht eilen!“von Claudia Sokolis-Bochmann„Verweilen, nicht eilen!“ – mit dieser Aussage ging ich durch die Woche. Gleichzeitig kam mir der Gedanke so weit weg von der Realität vor, und ich musste mir die Worte immer neu ins Gedächtnis rufen. Da waren Tagesordnungen, die mehr Punkte hatten, als wir besprechen konnten. Da planten wir in Arbeitskreise Termine fürs nächste Jahr, und es war klar, dass mancher Besuch wohl in diesem Jahr nicht mehr stattfinden wird. Verweilen – dazu sind wir heute Nachmittag zur KaffeeZeit in die Gemeinde eingeladen. Mitarbeiterinnen haben gebacken, Tannengrün und Dekoration besorgt. Auch Mandarinen werden Farbe in den Raum bringen und für (…) [Weiterlesen] „„Verweilen, nicht eilen!““
- Ewigkeitssonntagvon Claudia Sokolis-BochmannIn dieser Woche, zwischen Volkstrauertag und Ewigkeitssonntag, nachklingend vom Buß- und Bettag am Mittwoch, schaue ich gerade aus dem Fenster. Es regnet. Der Baum ist kahl. Der erste Schneeregen. Es ist ungemütlich und meine Gedanken gehen auf Reisen: Hin zu der Freundin, die mit ihrer Krankheit ringt. Hin zu dem Bruder, der den Tod von Freunden beklagt. Hin zu der Schwester, die ihren Vater verlor. Hin zu den Menschen, die auf der Straße frieren. Hin zu den Leuten, die vor den Trümmern ihrer Häuser stehen. Hin zu den Suchenden, nach Menschen, die sie in die Arme nehmen. Hin zu den (…) [Weiterlesen] „Ewigkeitssonntag“
- Grenzen und Möglichkeitenvon Claudia Sokolis-BochmannZwischen Grenzen und Möglichkeiten. Das Thema beschäftigt mich mit Blick auf die Woche. Am Sonntag erinnerten wir im Gottesdienst an die Ereignisse des 09. Novembers. Wir dachten an den Fall der Mauer 1989, ebenso wie an die Reichspogromnacht 1938. Wir zündeten Kerzen an. Beteten, dankten, sangen vom Frieden. Wir hörten Worte über Liebe und lieben. Nicht nur Freunden, sondern auch Feinden. Wir dachten über Herausforderungen im Alltag nach. Zwischen Grenzen und Möglichkeiten. Mit diesem Thema bewegen wir auf den Werkstatttag am Samstag zu. Da liegen Aufgaben vor uns, die zu gestalten sind. Von praktischen Fragen, die sich rund um unser (…) [Weiterlesen] „Grenzen und Möglichkeiten“
- „Suchet der Stadt Bestes“von Claudia Sokolis-Bochmann„Suchet der Stadt Bestes, (…) und betet für sie“, so steht es in der Bibel (Jeremia 29,7) und in dieser Woche war ich an drei Tagen mit verschiedensten Leuten zu Treffen zusammen, die sich für das Wohl der Stadt einsetzen. Ob in Kirche, Gesellschaft oder Politik. Im Bibelgespräch beteten wir, wie die letzten Wochen und Monate auch schon, für die Wahl des Bürgermeisters am Sonntag in unserer Stadt und die weltpolitischen Anliegen bringen wir regelmäßig im Gebet vor Gott und beten um Frieden. Im kleinen Kreis oder im sonntäglichen Gottesdienst. Wir planten Gottesdienste und Veranstaltungen, dachten darüber nach, wie wir (…) [Weiterlesen] „„Suchet der Stadt Bestes““
